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RIES ist eine spartanische Programmiersprache, die zu
Lehrzwecken bereits seit Jahren fester Bestandteil der
Einführungsvorlesung Theoretische Informatik des
Lehrstuhls ist. RIES lehnt sich an die Programmiersprache
Pascal an, ist aber sehr stark "entrümpelt" und
deswegen sehr übersichtlich. Das macht es
möglich, die Sprache in überschaubaren
mathematischen Beweisen zu verwenden.
Im Rahmen einer Reihe von Praktika wurden Compiler
implementiert, die es erlauben, RIES-Programme
tatsächlich auszuführen oder sie in
äquivalente Programme für Random-Access-Maschinen
(kurz RAM) umzuwandeln. Die Verweise auf die entsprechenden
Internetseiten finden Sie im nebenstehenden Menü.
Eine Auswahl von Beispielprogrammen vermittelt einen
ersten Eindruck vom Aufbau der Programmiersprache.
Außerdem steht ein online-Interpreter für
RIES-Programme zur Verfügung.
Der Name RIES der Programmiersprache ehrt
Adam Ries (oder auch Adam Riese). Er verfaßte mehrere
Lehrbücher des praktischen Rechnens, die lange
Zeit einen großen Einfluß auf den Unterricht
an deutschen Schulen hatten. In einer gewissen Form
sind in ihnen Algorithmen angegeben, die bei Eingabe
zweier Zahlen, zum Beispiel, zu deren Summe führen.
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