Lehrstuhl IV für Theoretische Informatik


Sonstiges

RIES-Compiler RIES-Interpreter

RIES-RAM- Umwandlung

Beispielprogramme

Die Programmiersprache RIES

RIES ist eine spartanische Programmiersprache, die zu Lehrzwecken bereits seit Jahren fester Bestandteil der Einführungsvorlesung Theoretische Informatik des Lehrstuhls ist. RIES lehnt sich an die Programmiersprache Pascal an, ist aber sehr stark "entrümpelt" und deswegen sehr übersichtlich. Das macht es möglich, die Sprache in überschaubaren mathematischen Beweisen zu verwenden.

Im Rahmen einer Reihe von Praktika wurden Compiler implementiert, die es erlauben, RIES-Programme tatsächlich auszuführen oder sie in äquivalente Programme für Random-Access-Maschinen (kurz RAM) umzuwandeln. Die Verweise auf die entsprechenden Internetseiten finden Sie im nebenstehenden Menü. Eine Auswahl von Beispielprogrammen vermittelt einen ersten Eindruck vom Aufbau der Programmiersprache. Außerdem steht ein online-Interpreter für RIES-Programme zur Verfügung.

Der Name „RIES“ der Programmiersprache ehrt Adam Ries (oder auch Adam Riese). Er verfaßte mehrere Lehrbücher des praktischen Rechnens, die lange Zeit einen großen Einfluß auf den Unterricht an deutschen Schulen hatten. In einer gewissen Form sind in ihnen Algorithmen angegeben, die bei Eingabe zweier Zahlen, zum Beispiel, zu deren Summe führen.


Adam Ries
Deutscher Rechenmeister und Churfürstlich Sächsischer Hofarithmeticus.
Geboren 1492 in Staffelstein (Franken), gestorben 1559 in Annaberg (Sachsen).